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Chronik

Geschichte 1972-1996

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1972/73

Aus sportlicher Hinsicht gibt es aus diesem Jahr weniger zu berichten. Im Jahr 1975 dann, leider nicht so positiv, der erneute Abstieg aus der B-Klasse.

 

1978

die AH-Mannschaft des SVS holt in der Runde „Hochschwarzwald“ den Meistertitel nach Schluchsee und qualifizierte sich unter der Leitung von Klaus Lewke für die Runde „Schwarzwald“.

 

1979/1980

Am Sportplatz wurde das neue Flutlicht in Betrieb genommen. Die Kosten beliefen sich auf stolze 50.000DM.

 

1984

Eine Ära in der Vorstandschaft ging mit dem Abschied von Albert Dilger als 1. Vorsitzenden zu Ende. Bereits Ende 1983 wollte er das Heft aus der Hand geben, die Suche eines Nachfolgers gestaltete sich allerdings als sehr schwierig, so dass Albert Dilger ein weiteres Jahr, wenn auch kommissarisch, die Leitung innehatte. In der Generalversammlung konnte dann der Nachfolger präsentiert und natürlich gewählt werden. Fritz Staub sollte die nächsten Jahre die Geschicke des Vereins lenken.

 

1985

Nur ein Jahr nach dem Ende seiner Amtszeit wurde Albert Dilger aufgrund seiner langjährigen Verdienste um dem SV Schluchsee zum Ehrenvorsitzenden ernannt. In derselben Generalversammlung wurde Horst Spiewack Ehrenmitglied des SVS.

Bereits seit vielen Jahren beteiligten sich Herren- und auch Damenmannschaften aus Schluchsee am größten Grümpelturnier der Region in Oberried, Diese Turniere, bei denen der Spaß am Sport, und vor allem am „Drumherum“ im Vordergrund stand, ließ dann letztlich bei einem ständigen Teilnehmer, Bruno Hug, den Entschluss wachsen, so etwas in Schluchsee ebenfalls zu etablieren. Aus dieser Idee heraus wurde im Jahr 1985 zum ersten Mal zum „Schluchseer Grümpelturnier“ im Rahmen des schon traditionellen SVS Sprtwerbewochenendes eingeladen. Durchschnittlich beteiligten sich zwischen 20 und 30 Herrenmannschaften, sowie mehrere Damenmannschaften am Grümpelturnier.

Ebenfalls 1985 begann der Umbau des „alten“ Waldsportplatzes. Nach vielen Tests und Besichtigungen unterschiedlicher Beläge und Ausführungen hatte man sich für einen Kunstrasenplatz entschieden.

Mit viel Prominenz und vielen Fußballspielen wurde der neue Kunstrassenplatz eingeweiht. Eine Mannschaft der Toto-Lotto GmbH, mit viel Prominenz aus Sport und Politik, ein Programm mit Musik und Spielkommentaren von Olympiasieger Georg Thoma bildeten ein Gerüst für eine rundum gelungene Einweihung Mit den Geldern, die durch das Prominentenspiel erwirtschaftet wurden, konnte dann, nach langer „Durststrecke“ ohne Bolzplatz, eine neue Bolzplatzanlage unterhalb des Sportgeländes und damit frei zugänglich, geschaffen werden.

Unter der Leitung von Bruno Hug konnte der der SVS eine neue Mannschaft ins Leben rufen, die Damenmannschaft, von welcher später noch viel Positives zu berichten sein wird.

 

1988

Nach Abschluss der Arbeiten am neuen Kunstrasenplatz stand als 2. Bauphase der Neubau des Clubheims an. Das alte Clubhaus musste weichen und an seiner Stelle entstand das neue größere Clubheim, mit einer eigenen Gastwirtschaft. Über 4800ehrenamtliche Arbeitsstunden der Mitglieder und Freunde des Vereins waren nötig, um das Bauvorhaben abzuschließen. Gand besonders sein an dieser Stelle das Engagement des damaligen 2. Vorsitzenden Bruno Hug genannt, der alleine über 600 Stunden einbrachte und dem damals des öfteren vorgeschlagen wurde, sein Bett auf den Sportplatz zu verlegen. Ebenfalls sehr engagiert zeigte sich unser Bautrupp der AH-Mannschaft. Durch die Kosten von über einer halben Million DM musste sich der SVS auch erstmals in einer Generalversammlung mit „roten Zahlen“ zufrieden geben. Dadurch, dass aber die Gemeinde nochmals kräftig Zuschüsse (DM 41.000) nachlegte, konnten bereits im Folgejahr 1989 wieder „schwarze Zahlen“ vorgelegt werden.

Der Neubau des Clubheims war nicht nur durch erheblichen Arbeitseinsatz der Mitglieder, Freunde und Gönner des Vereins möglich, sondern letztlich auch nur durch großzügige Spenden der Geschäftswelt finanziell zu bewältigen. Eine große Spende von Frau Else Hetzel über DM 100.000 gab im Ort zu vielschichtigen Spekulationen Anlass. Der SVS sei verkauft, das neue Sportgelände gehöre nun dem Hetzel-Hotel, welches dies auch primär nutzen dürfe. Doch die folgenden Jahre haben gezeigt, dass dies wirklich nur ein Gerücht war und auch die Umbenennung in „Kurt-Hetzel-Waldstadion“ war nur ein Zeichen des Dankes, auch seitens der Gemeinde, für die Unterstützung.

 

1989

Wie bereits erwähnt waren die Zahlen, die unser Rechner zu schreiben hatte, in diesem Jahr bereits wieder „schwarz“ und so kamen Überlegungen auf, nach langen Jahren ohne größeren sportlichen Erfolg der 1. und 2. Mannschaft, wieder einmal einen auswärtigen Trainer zu engagieren. Man war einhellig der Meinung, dass mit dem geschaffenen Sportgelände die Grundvoraussetzungen für ein „höherklassiges Wirken“ gegeben wäre, und sich nun endlich wieder der sportliche Erfolg einstellen sollte. Der verpflichtete Trainer war Karl-Heinz Kessler, der die Mannschaft die nächsten 2 Jahre betreute. Leider stellte sich der erhoffte Erfolg, ein Aufstieg in die Kreisliga A nicht ein. Doch konnte der SVS einen anderen Glanzpunkt mit dem Erreichen des südbadischen Vereinspokals setzen. Auf dem Weg dorthin warf man unter anderem den Bezirksligisten und damaligen Aufsteiger in die Landesliga FC Löffingen mit 3:1 aus dem Rennen. Erfreulicherweise wollte es das Lösglück, dass man mit dem Verbandsligisten FV Donaueschingen einen attraktiven Gegner für die erste Pokalrunde zugelost bekam. Nachteil an der Geschichte war, dass bereits die erste Runde Endstation „auf dem Weg nach Berlin“ war.

 

1990

War für den SVS wieder einmal auch ein in sportlicher Hinsicht erfolgreiches Jahr. Es konnten in diesem Jahr 2 Jugendmannschaften, und zwar die C-Jugend unter Trainer Jörg Isele und Norbert Lewke und die E-Jugend unter Trainer Daniel Tritschler zwei Staffelsieger stellen und damit nach langer Durststrecke wieder einmal zwei „Meistertitel“ nach Schluchsee entführen.

 

1992

ging erneut eine Ära zu Ende. Und zwar legte Berthold Siegel, nachdem er mit großem persönlichen Einsatz während über 20 Jahren als Jugendleiter in der Vorstandschaft mitwirkte, sein Amt nieder und wurde für die kommenden 3 Jahre von Pius Hug jun. Abgelöst. Unser Betto war eine Institution im SVS und viele Erfolge der Jugend waren zu einem Großteil auch seine Verdienste.

 

1994

erweiterte sich der „sportliche Horizont“ des SV Schluchsee. Durch die Neubesetzung Rektorenstelle der Grund- und Hauptschule Schluchsee, kam als Ehefrau des neuen Rektors eine Aerobic-Lehrerin nach Schluchsee. Unter Ihrer Leitung formierte sich einen Aerobicgruppe, die sich bald beim SV Schluchsee nach der Möglichkeit einer Eingliederung erkundigte. Hier stieß man bei der Vorstandschaft auf offene Ohren und so erweitert diese Gruppe das Angebot unseres Vereins und hat seither auch schon beim Sportwerbewochenende unser Programm ergänzt und bereichert.

 

1995

 trat ein neuer Mann an die Spitze des SVS, Michael Ahammer. Er löste Fritz Staub ab, unter dessen Führung der neue Kunstrasensportplatz und das neue Clubheim gebaut wurden, nach über 10 Jahren ab. Damit hat sich Fritz Staub in der Geschichte des SVS unvergessen gemacht. Michael Ahammer bemühte sich in den Folgejahren mit viel Engagement und neuen Ideen Sportler und Vorstandskollegen gleichermaßen mit Erfolg zu motivieren. Berufsbedingt wird seine Vorstandszeit aber im Jubiläumsjahr enden. Im Laufe des Spieljahres gründete sich eine Mädchenmannschaft im SV Schluchsee, um den Nachwuchs an Fußballerinnen für unsere Damenmannschaft zu sichern und frühzeitig die Grundbegriffe des Fußballs weiterzugeben. Die sportliche Betreuung der Mädchen haben die aktiven Fußballerinnen des SVS, Simone Schleuniger, Daniela Urban und Silke Isele, übernommen.

 

1996

Die Damenmannschaft machte dem neuen Vorstand während seines ersten Dienstjahres zunehmend Geschenke in Form erzielten Ergebnisse, so daß am Ende der Saison 95/96 endlich wieder eine Mannschaft ausserhalb des Jugendbereichs den SVS zur Meisterehren brachte. Die Damenmannschaft schaffte, mit erheblichem Vorsprung, die Meisterschaft in der Bezirksliga Damen und stieg somit in die Landesliga auf. Die Vorrunde in der höheren Spielklasse verlief dann durchaus positiv, so daß zum Rückrundenstart in diesem Frühjahr ein gesicherter Mittelfeldplatz zur Belohnung herausschaute.

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